Die Feuerwehr musste am Samstag vormittag in die Bildstockstraße in Ebingen ausrücken. Dort hatte ein Gaswarnmelder Alarm geschlagen.
Gasalarm im Ebinger Westen
Die Feuerwehr musste am Samstag vormittag in die Bildstockstraße in Ebingen ausrücken. Dort hatte ein Gaswarnmelder Alarm geschlagen.
Albstadt-Ebingen – Erneut hat ein mutmaßlicher Gasalarm am Samstagvormittag einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst in Albstadt ausgelöst. In einem Mehrfamilienhaus in der Bildstockstraße in Ebingen hatte ein im Keller installierter Gasmelder Alarm geschlagen. Die Bewohner reagierten umsichtig, verließen das Gebäude und setzten umgehend den Notruf ab.
Daraufhin rückte ein Löschzug der Feuerwehr Ebingen aus, unterstützt vom Kommandowagen der Abteilung Tailfingen, der mit speziellen Gasmessgeräten ausgestattet ist. Parallel dazu wurden die Stadtwerke Albstadt alarmiert, die vor Ort mehrere Dichtigkeitsprüfungen an den Gasleitungen durchführte. Die Feuerwehr führte umfassende Kontrollmessungen durch, um jede Gefährdung sicher auszuschließen. Dabei wurde nicht nur der Keller, sondern auch jede einzelne Wohnung des Mehrfamilienhauses kontrolliert.
Am Ende konnte Stadtbrandmeister Thomas Daus entwarnung geben. Es konnte kein Gas festgestellt werden und alle Bewohner durften zurück in ihre Wohnungen.
Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte im Einsatz. Neben der Feuerwehr waren auch die Polizei, die Malteser mit einem Rettungswagen sowie der DRK Ortsverein aus Burladingen-Ringingen vor Ort. Die evakuierten Bewohner wurden vor dem Gebäude betreut. Verletzt wurde niemand.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie sensibler Einsätze rund um das Thema Gas in Albstadt ein. Erst vor wenigen Wochen war es in der Stadt zu einer schweren Gasexplosion mit tödlichem Ausgang gekommen, bei der ein Wohnhaus einstürzte. Zudem wurde erst vor einer Woche bei Bauarbeiten in Ebingen eine Gasleitung beschädigt. Entsprechend groß ist derzeit die Verunsicherung in der Bevölkerung. Umso wichtiger sei es, so betonte Daus erneut vor Ort, dass bei Gasgeruch oder ausgelösten Warnmeldern konsequent das Gebäude jederzeit die Feuerwehr informiert werden kann, die in allen Fällen anrückt - lieber ein mal zu oft, als zu wenig.















